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Projekt Kabul / Afghanistan

Schule für Mädchen

Unser Mann in Kabul war Dr. Hartmut Felbinger, der im Auftrag des Auswärtigen Amtes drei Jahren an einem Jungengymnasium in der afghanischen Hauptstadt arbeite. Mit einer Spende von 3000 Euro leitete Dr. Felbinger in wochenlanger Vorarbeit und in enger Abstimmung mit dem Burgbernheimer Vereinsvorstand am Hindukusch die notwendigen Schritte ein.

Mit der zur Verfügung gestellten Summe konnten 45 Sitz- und Schultischgarnituren bei einer ortsansässigen Werkstatt eines christlichen Ordens in Auftrag gegeben werden. Also profitiert auch das lokale Handwerk von den Burgbernheimer Hilfsgeldern. Wie dringend die Anschaffung für das Lycée Jamhuriat mit seinen 1300 Schülerinnen war, machten die Schilderungen Dr. Felbingers und mitgebrachte Fotos deutlich: Verschlissene, nicht mehr gebrauchsfähige Tische mit zerbrochenen Sitzgelegenheiten sowie der Umstand, dass eine Zweierbank teilweise von vier Schülerinnen gleichzeitig genutzt werdenmusste – andere Kinder saßen sogar auf dem Boden – machte den Verantwortlichen an der Frankenhöhe die Entscheidung leicht.

Als sich herausstellte, dass der Trinkwasserbrunnen im Pausenhof der vor zehn Jahren nach Zwangsschließung durch die Taliban mit finanzieller Hilfe aus Deutschland wiedereröffneten Schule nicht mehr zu reparieren war, kam auch hierfür die Lösung aus der fränkischen Kleinstadt. Mit einer neuen Pumpe wurde der Brunnen wieder funktionstüchtig gemacht.

An der Mädchenschule wird ab der dritten Klasse auch deutsch Lesen und Schreiben unterrichtet. Das Schulkonzept sieht vor, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher sozialer Schichten und ethnischer Zugehörigkeit für einen Beruf in der afghanischen Wirtschaft und Verwaltung vorzubereiten.